Rockabilly Hochzeit: unkonventionell, frei, einfach anders

Kennt ihr das? Es gibt Partys, die man besucht, aber sich im Nachgang nicht mehr daran erinnert, einfach weil nichts Besonderes war. Und dann gibt es die Partys, an die man noch Jahre später zurückdenkt, davon erzählt und ins Schwärmen gerät. Genau so eine Party war die Rockabilly Hochzeit von Striez und Sven, von der ich euch heute erzählen möchte.

Die Braut ist eine liebe Freundin von mir

Ich selbst kannte Striez schon lange vor ihrer Rockabilly Hochzeit mit Sven vom gemeinsamen Lindy Hop tanzen, eine meiner vielen Leidenschaften. So war es für mich natürlich eine besonders große Freude, dass ich die beiden an ihrem großen Tag mit meiner Kamera begleiten durfte. Mehr Impressionen von anderen Hochzeiten findet ihr übrigens in der Hochzeitsgalerie.

Striez machte Sven den Antrag

Was ich an Striez und Sven vor allem schätze ist ihre unkonventionelle und freie Art. Diese spiegelt sich auch in der Art und Weise des Antrags wider, den gabs nämlich von Striez bei einem Toten Hosen Konzert. Sehr geil und ich feiere sie immer noch dafür. Und so war auch klar, dass bei ihrer Rockabilly Hochzeit das Einzugslied ein Song von den Toten Hosen sein würde und auch die Papeterie hatten sie in Form von Konzerttickets gestaltet.

Geplant war eine Rockabilly Hochzeit unter freiem Himmel

Wie es so oft mit Plänen ist, kommt es anders als man denkt. So sollte die Trauung von Striez und Sven eigentlich auf einer Wiese vor der Alpe Hohenegg stattfinden, ganz im Festival Style. Leider machte uns das Wetter einen gehörigen Strich durch die Rechnung und so wurden wir Anfang Mai von einem Schneesturm überrascht und die Rockabilly Hochzeit musste drinnen stattfinden. Der Stimmung tat dies jedoch natürlich keinen Abbruch.

Ueber Nacht wurde die Hochzeitsgesellschaft eingeschneit

Begleitet von Check – the band (die bei Striez und Svens Rockabilly Hochzeit allerdings noch in einer anderen Formation aufgetreten ist) hatten wir also eine gigantische Feier und tanzten uns die Füße wund. So war es auch irgendwann nebensächlich, dass der Schneesturm so stark wurde und nicht nur die Hochzeitsgesellschaft nicht mehr von der Alpe kam, sondern auch die Hochzeitsband steckte fest.

Der Sturm war sogar so stark, dass wir auch am nächsten Tag noch nicht wieder ins Tal konnten. Absolut verrückt, ich sag’s euch! Aber hey, so hatten das Brautpaar einen weiteren Tag, um Zeit mit den Gästen zu verbringen. Auch nicht schlecht. Aber nun genug geplaudert, schaut’s euch doch selbst einfach mal an: