Corona Trauung: Hochzeit zu zweit

Neue Woche, neuer Artikel aus meiner Mini-Serie „Corona Hochzeit“. Ich hatte ja bereits über Sarahs und Thomas‘ standesamtlichen Trauung in der Mandlstraße berichtet, die aufgrund der Corona-Situation nur im engsten Familienkreis stattgefunden hat. Heute möchte ich euch Impressionen einer sehr intimen Hochzeit zeigen. Das heutige Brautpaar hat sich nämlich bei einem Elopement, also einer Hochzeit zu zweit, das Ja-Wort gegeben.

Elopement ist eine Hochzeit zu zweit

Falls ihr noch nie etwas von Elopement gehört habe, erleuchte ich euch gerne: ein Elopement ist eine intime Hochzeit zu zweit oder mit zwei bis drei engen Freunden bzw. Verwandten. Vor einiger Zeit hatte ich hierzu auch schon einen Artikel geschrieben, in dem ich euch ein Elopment noch genauer erkläre. Seit einiger Zeit werden Hochzeiten zu zweit immer beliebter und deutlich mehr Paare entscheiden sich für diese Art des Ja-Sagens. Zum einen, weil sie einfach keine Lust auf großes Tamtam haben und sie einfach nur zu zweit diesen Tag genießen möchten (und vielleicht noch einmal an einem anderen Tag eine Party mit Freunden und Verwandten steigen lassen) … oder weil sie aufgrund der aktuellen Situation ihre Pläne ändern mussten.

Statt Absage wegen Corona eine Hochzeit zu zweit

Ersteres war auch bei diesem Brautpaar der Fall. Und das kam ihnen in der Anfangszeit von Corona und den damit verbundenen Einschränkungen zugute, sodass sie nicht vor der Wahl standen, ihre Trauung komplett zu verschieben oder tatsächlich nur zu zweit zu heiraten. Die beiden hatten sich von vornherein entschieden, zu zweit zu heiraten,  denn – auch wenn das manchmal im ganzen Planungswahn untergeht – geheiratet wird ja wegen der Liebe und nicht der Feier. So fand ich mich also mit den beiden und der sehr netten Standesbeamtin alleine im Schlierseer Trausaal wieder. Wobei es hier im Vorlauf sogar sehr entspannt und diesmal kein kleiner Kampf war wie so oft andernorts zu dieser Zeit, dass ich als Fotografin dabei war.

Paarshooting im Nebel

Und soll ich euch was sagen? Die Trauung war toll! Vielleicht gerade deshalb, weil sie so intim war und der Fokus auf dem Wesentlichen lag: das Ja zueinander und das Ja zu einer gemeinsamen Zukunft. Pandemie hin oder her, denn die Liebe ist nicht abgesagt. Belohnt wurden die beiden dazu noch von einer unfassbar tollen, fast schon mystischen Stimmung bei ihrem anschließenden Paarshooting am Schliersee und Spitzingsee. Hätte ich ein Nebelshooting inszenieren wollen, hätte ich es nicht besser machen können, ich sag’s euch! Aber schaut mal selbst: